CO2-Export

Intelligente Exportlösungen für abgeschiedenes CO₂, die den Standort und die Infrastruktur von Jade Energy nutzen, um die industrielle Dekarbonisierung durch Lagerung oder Wiederverwendung zu unterstützen.

Überblick über das Projekt

Jade Energy wird auch den CO₂-Export von Kunden in ganz Deutschland und darüber hinaus anbieten, entsprechend den geplanten Deutsche Strategie für das Kohlenstoffmanagement von der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland. Diese Strategie erkennt die Abscheidung von CO₂ zur Nutzung und dauerhaften Speicherung als Eckpfeiler der Energiewende an. Die neue Bundesregierung hat den Transport und Export von CO₂ zu einem wichtigen Bestandteil ihrer Politik zur Dekarbonisierung ihrer schwer einzudämmenden Industrien gemacht.

Da Jade Energy strategisch günstig in Wilhelmshaven, dem einzigen Tiefseehafen in Deutschland, liegt und gut an das Schienennetz und die zukünftige CO₂-Pipeline-Infrastruktur angebunden ist, ist es ideal für den CO₂-Transport von industriellen CO₂-Emittenten in ganz Deutschland und Europa. Die am selben Standort gelegenen LNG-/E-NG-Regas-Anlagen werden für eine erhebliche Kühlleistung sorgen, die für die Verflüssigung des CO₂ zur Verfügung stehen wird. Damit wird es erhebliche Synergien für den Umgang mit und den Export von CO₂ ermöglichen.

Darüber hinaus wird das Terminal in der Lage sein, CO₂ abzuwickeln, das bei zukünftigen Jade Energy-Projekten abgefangen wird, z. B. wenn LNG oder e-NG einmal eintreffen, wird es in Wasserstoff umgewandelt.

Dank seines schiffsgestützten Designs ermöglicht das Terminal einen flexiblen Transport, entweder zur dauerhaften Lagerung in der Nordsee oder zur Verwendung bei der Herstellung von E-NG und E-Fuels in Ländern mit reichlich erneuerbarer Energie. Das Terminal wird aus einem Zugangangsterminal zum Entladen der CO₂-Waggons, einem Zwischenlager, um Schwankungen des Zug- und Schiffsverkehrs abzufangen, und einer Ladeinfrastruktur zum Beladen der Seeschiffe bestehen.

Illustration des Jade Energy Multi-Energy-Hubs in Wilhelmshaven mit LNG- und CO₂-Schiffen, Offshore-Pipelines, LNG-Anlagen, CO₂-Speicherung, Verarbeitungsanlagen, einem CO₂-Zugterminal und Bahninfrastruktur.

Das Terminal soll mit einer Anfangskapazität von beginnen 3 bis 5 Millionen Tonnen pro Jahr (Mtpa), ursprünglich mit der Bahn zum Terminal gebracht, kann aber je nach Marktentwicklung erweitert werden und möglicherweise auf 10 Mtpa erweitert werden. Sobald das CO₂-Onshore-Pipelinenetz gebaut ist, könnten je nach Verfügbarkeit der CO₂-Kunden bis zu 40 Millionen Tonnen CO₂ geliefert und exportiert werden.

TES und Ramboll, ein führendes Ingenieur- und Beratungsunternehmen, haben eine gemeinsame technische Studie für das Jade Energy-Terminal abgeschlossen. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden technische Alternativen für CO₂ bewertet Einfuhren mit der Eisenbahn und Exporte per Schiff.

Für das E-NG-Geschäft von TES wird es immer wichtiger werden, die langfristige Fähigkeit zur Einrichtung eines geschlossenen CO₂-Kreislaufs auszubauen, sobald die CO₂-Infrastruktur und die CO₂-Abscheidung an den Emittentenstandorten auf breiter Ebene verfügbar sind.

TES beteiligt sich an der Gestaltung der Zukunft der geplanten Kohlenstoffmanagement in Deutschland

Um die kontinuierliche Entwicklung des Terminals zu unterstützen, ist TES jetzt Gründungsmitglied der Allianz für Kohlenstoffmanagement, eine Industrieinitiative in Deutschland, die sich auf die Implementierung von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (CCUS) konzentrierte. Diese Erweiterung unterstützt die Ziele der Organisation, innovative branchenübergreifende Lösungen voranzutreiben und eine Infrastruktur für ein effizientes Kohlenstoffmanagement zu schaffen.