Green Energy Hub Wilhelmshaven erhält Befreiung von der Regulierung
March 25, 2024

Die deutsche Bundesnetzagentur (BNetzA) hat das (e)LNG-Terminal im Green Energy Hub Wilhelmshaven für einen Zeitraum von 20 Jahren ab Betriebsbeginn von der Tarif- und Drittzugangsregulierung befreit. Die Gesamtkapazität des Terminals entspricht 15 Milliarden Kubikmetern (BCM) pro Jahr. In ihrer Entscheidung hat die BNetzA den Beitrag des Terminals zur Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa bestätigt.
Raf Vermeyen, CEO der Deutsche Grüngas- und Energieversorgung GmbH (DGGEV), kommentiert: „Wir begrüßen die Entscheidung der BNetzA als wichtigen Schritt auf dem Weg zur Unterzeichnung von Verträgen mit Terminalnutzern und zur finalen Investitionsentscheidung (FID) im weiteren Verlauf dieses Jahres.“
Die BNetzA hatte bereits Anfang dieses Jahres eine Konsultation mit EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission und der nationalen Wettbewerbsbehörde BKartA abgeschlossen. Die Ausnahmeentscheidung wartet nun auf die Prüfung und Genehmigung durch die Europäische Kommission.
Durch seinen Standort in Wilhelmshaven profitiert das Terminal der DGGEV vom besten maritimen Zugang und Marktzugang in Deutschland. Zu diesem Zweck arbeitet DGGEV unter anderem eng mit dem landeseigenen niedersächsischen Hafenentwickler NPorts und dem Gasfernleitungsnetzbetreiber OGE zusammen.
Der Wilhelmshaven Green Energy Hub ist ein zentraler Bestandteil des Engagements von TES, Deutschland und benachbarte Märkte zu dekarbonisieren, indem er den Import sowohl von konventionellem verflüssigtem Erdgas (LNG) als auch von auf grünem Wasserstoff basierendem elektrischem Erdgas (e-NG) ermöglicht. Gemäß dem deutschen LNG-Beschleunigungsgesetz (LNGG) wird das Terminal spätestens im Jahr 2044 vollständig auf den Import von elektrischem Erdgas (e-NG) umgestellt sein.
© Venemama / Adobe Stock
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