TES begrüßt die Aktualisierung der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, die einen klaren Weg für den Import grüner Moleküle aufzeigt
July 31, 2023

TES begrüßt die aktualisierte deutsche Wasserstoffstrategie, die bis 2030 einen erhöhten Wasserstoffbedarf von 95 bis 130 TWh vorsieht, von dem 50 bis 70 Prozent durch Importe gedeckt werden sollen. Die Bundesregierung hat zudem das Ziel für die heimische Elektrolysekapazität von 5 GW auf 10 GW angehoben und unterstreicht damit ihr langfristiges Engagement für grünen Wasserstoff in Deutschland.
Die aktualisierte Strategie zeigt, dass grüne Moleküle eine zentrale Rolle bei der Dekarbonisierung Deutschlands spielen werden. Wasserstoffderivate wie TES’ e-NG, auch synthetisches Methan oder e-Methan genannt, sind ein ideales Drop-in-Fuel als Ersatz für Erdgas. e-NG wird hergestellt, indem grüner Wasserstoff mit CO₂ kombiniert wird. Damit ist es ein gutes Beispiel dafür, wie Deutschland durch grüne Moleküle den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen vorantreiben will.
e-NG wurde in die Strategie aufgenommen und wird die Dekarbonisierung der deutschen Industrie unterstützen, indem es zugängliche und finanzierbare grüne Moleküle bereitstellt. Die Aufnahme von e-NG in die Strategie zeigt, dass Deutschland Wasserstoffderivate und grüne Moleküle stark vorantreibt, um schwer zu dekarbonisierende und schwer zu elektrifizierende Sektoren zu dekarbonisieren. Wie die Strategie darlegt, muss ein großer Teil der Nachfrage durch Importe von Wasserstoff und seinen Derivaten gedeckt werden. Dies steht im Einklang mit dem, woran TES in Deutschland arbeitet.
TES’ e-NG, das nun in der aktualisierten Strategie anerkannt wird, spielt eine wichtige Rolle als Wegbereiter und Beschleuniger der schnell wachsenden Wasserstoffwirtschaft. Mit seinem Green Energy Hub im Hafen von Wilhelmshaven ist TES gut positioniert, um zum deutschen Dekarbonisierungs- und Wasserstoffimportplan beizutragen. Wie die Strategie darlegt, sollen Importe von Wasserstoff und seinen Derivaten zumindest bis 2030 weitgehend schiffsbasiert erfolgen.
Der zentrale Vorteil von e-NG liegt darin, dass es vertraut, einfach und sicher ist. e-NG ist molekular identisch mit dem Erdgas, das heute im europäischen Gasnetz verwendet wird. Das bedeutet, dass e-NG unmittelbar durch das bestehende 511.000 Kilometer lange deutsche Gasnetz fließen kann, ohne dass neue Pipelines gebaut werden müssen, deren Fertigstellung viele Jahre dauern würde.
Dadurch können energieintensive Industrien und große CO₂-Emittenten ihren fossilen Erdgasverbrauch einfach durch e-NG ersetzen, ohne ihre Prozesse verändern zu müssen. So leisten sie einen Beitrag zur Dekarbonisierung Deutschlands und zur wirtschaftlichen Entwicklung. Durch die Nutzung von CO₂ als wiederverwendbarem Träger ermöglicht e-NG Ländern, ihren Übergang zu grünen Molekülen und grünem Wasserstoff abzusichern.
Abschließend freut sich TES darauf, zur separaten Wasserstoffimportstrategie der Bundesregierung beizutragen, die bis Ende 2023 veröffentlicht werden soll.
© Siarhei / Adobe Stock
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