TES beschleunigt CO₂-Exportterminal am Green Energy Hub Wilhelmshaven

December 11, 2024

Konzept eines CO₂-Exportterminals am Wilhelmshaven Green Energy Hub zur Unterstützung industrieller Dekarbonisierung.

Tree Energy Solutions („TES“), ein weltweit tätiges Unternehmen für grüne Energie und führend in der Produktion von e-NG (elektrischem Erdgas aus grünem Wasserstoff), treibt die Entwicklung seines Green Energy Hubs in Wilhelmshaven mit einem Exportterminal für flüssiges CO₂ weiter voran. In zukünftigen Phasen des Hubs sollen ein autothermer Reformer sowie eine Anlage zur Erzeugung von grünem Strom hinzukommen.

Zur Unterstützung der weiteren Entwicklung des CO₂-Exportterminals ist TES nun Gründungsmitglied der Carbon Management Alliance (CM Alliance), einer industriellen Initiative in Deutschland, die sich auf die Umsetzung von Technologien zur CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCUS) konzentriert. Diese Erweiterung unterstützt die Ziele des Unternehmens, innovative branchenübergreifende Lösungen voranzutreiben und Infrastruktur für ein effizientes Carbon Management zu schaffen.

Das CO₂-Exportterminal wird als zentraler Hub dienen, um CO₂ aufzunehmen, das an Emissionsstandorten abgeschieden und per Bahn oder Pipeline nach Wilhelmshaven transportiert wird. Das Terminal wird CO₂ umschlagen und zwischenspeichern, um es anschließend zu Speicherstätten in der Nord- oder Ostsee zu exportieren oder in Länder mit reichlich erneuerbaren Energiequellen für die e-NG-Produktion zu transportieren. Für TES stellt die Entwicklung dieser CO₂-Exportinfrastruktur einen strategischen Baustein dar, um die Vision des Unternehmens zu verfolgen, weltweit führender e-NG-Produzent zu werden.

Hugo Dijkgraaf, Chief Operating Officer bei TES, kommentiert: „Das CO₂-Exportterminal wird ein wichtiger Bestandteil für die industrielle Dekarbonisierung Deutschlands sein. Es verbindet CO₂-Emittenten und schwer zu dekarbonisierende Industriecluster in Deutschland und Europa, zunächst über bestehende Schienennetze. Dieser Ansatz ermöglicht den Transport von Emissionen, ohne dass umfangreiche neue Infrastruktur erforderlich ist. CO₂ aus Deutschland, Ostfrankreich, der Schweiz, Österreich und der Tschechischen Republik kann nach Wilhelmshaven geliefert werden. Das Projekt könnte an Speicherstätten in Norwegen, Dänemark, den Niederlanden und Großbritannien angebunden werden, mit der Möglichkeit, künftig weitere Standorte über die flexible, schiffsbasierte Exportanlage zu integrieren.“

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